Fachbericht in der Zeitschrift pharmind, unter Rubrik Wissenschaft und
Technik/Praxis - Ausgabe 12/2002
Planung und Implementierung eines elektronischen
Dokumenten-Managementsystems in einem pharmazeutischen Unternehmen
Jürgen Höfer, Thomas Geyer, Katharina Arnold-Gross (ESCS
Software-Entwicklungs GmbH, Gorxheimertal), Dr. Klaus von Jan (Chiron Behring
GmbH & Co., Marburg)
Zusammenfassung
In der Pharmaindustrie nimmt die Menge an Information in Form von Daten und
Dokumenten dramatisch zu. Um diese Unterlagen adäquat und den aktuellen,
modernen Erfordernissen entsprechend verwalten sowie in einem globalen
Unternehmen allen relevanten Geschäftseinheiten jederzeit zur Verfügung stellen
zu können, ist die Implementierung eines elektronischen
Dokumenten-Managementsystems (EDMS) notwendig. Dabei sind unterschiedliche
Sprachen sowie unterschiedlichste Anforderungen der Anwender zu berücksichtigen.
Nicht zuletzt sind die Anforderungen der Überwachungsbehörden, insbesondere die
der FDA bezüglich Validierung und 21 CFR Part 11 zu erfüllen. Der folgende
Artikel beschreibt Planung, Auswahl und Implementierung eines EDMS an
unterschiedlichen europäischen Standorten eines global operierenden
Pharmaunternehmens. Die große Anzahl der Anwender sowie der Umfang der
abzubildenden Dokumentation unterstreicht die Komplexität des elektronischen
Systems.
1. Einleitung
Das Volumen an Dokumenten in der Pharmaindustrie, inbesondere für
international ausgerichtete Unternehmen, wächst permanent. Dies gilt
grundsätzlich für jede Abteilung, vor allem aber für solche, die sich mit
Arzneimittelsicherheit, Zulassung oder Qualitätssicherung befassen. Typische
Unterlagen wie Standardarbeitsanweisungen (SOPs), Vorschriften, Handbücher,
Qualifizierungs- und Validierungsdokumente, Annual Product Reviews,
Spezifikationen für Ausgangsprodukte, Zwischenprodukte und endgefertigte Ware,
die gesamte Chargendokumentation, Aufzeichnungen zu Änderungen im
Herstellungsprozess oder der eingesetzten Anlagen bis hin zur Dokumentation
aufgetretener Fehler und Abweichungen werden in der Qualitätssicherung zentral
verwaltet, verteilt und gepflegt. Damit nicht genug; hinzu kommen verschiedenste
Unterlagen aus Inspektionen oder Besichtigungen, GMP-relevante Verträge mit
Lieferanten oder Fremdfertigern oder auch Schulungsunterlagen.
Eine Vielzahl dieser Unterlagen sind kontrolliert zu erstellen und
freizugeben, kontrolliert jedem Mitarbeiter bei Bedarf zur Verfügung zu stellen,
regelmäßig zu überarbeiten und, sofern erforderlich, kontrolliert zu ändern und
über viele Jahre hinweg zu archivieren. Häufig müssen diese Unterlagen nicht nur
an einem Werksstandort, sondern weltweit mit Mitarbeitern anderer Standorte
abgesprochen und gleichzeitig implementiert werden. So ist es nicht
verwunderlich, dass in einem Pharmaunternehmen eine nicht unerhebliche Anzahl
von Mitarbeitern damit beschäftigt ist, Unterlagen verschiedenster Art zu
kopieren, zu versenden, zu archivieren oder zu vernichten. Es liegt also auf der
Hand, diese Aufgaben mit Hilfe eines elektronischen Dokumenten-Managementsystems
(EDMS) zu organisieren und im Unternehmen weitestgehend papierlos umzusetzen.
Nachfolgend werden Planung und Implementierung eines EDMS in einem
konzerngebundenen pharmazeutischen Unternehmen beschrieben, das an mehreren
europäischen Standorten sterile Arzneimittel herstellt. Es sollen zunächst die
Anforderungen an ein EDMS definiert werden. Im weiteren wird auf die Umsetzung
dieser Anforderungen durch die ausgewählte Soft- und Hardware sowie auf die
Implementierung im Unternehmen eingegangen.
2. Anforderungen an ein EDMS
Folgende Anforderungen an das EDMS sind vom Auftraggeber in einem
Pflichtenheft festgelegt worden:
Verwaltung von mehreren tausend Dokumenten bei mehr als tausend Nutzern
US-cGMP konforme kontrollierte Erstellung, Genehmigung, Verteilung,
Änderung, Schulung und Archivierung von Dokumenten
Elektronische Unterschrift gemäß 21 CFR Part 11
Online-Recherche in den Dokumenten
Detaillierte Festlegung von Zugriffs- und Nutzerrechten
Vollständige US-cGMP konforme Validierung und höchste Datensicherheit
Offenes Softwaresystem mit der Möglichkeit der Anbindung an bestehende
Softwarelösungen wie LIMS oder SAP
Mehrsprachige Benutzeroberfläche
Erweiterbar im Hinblick auf Electronic Fileing und vollelektronische
Chargendokumentation
Kostengünstiger und sicherer Support
3. Implementierung
3.1. Auswahl eines geeigneten Systems
In einem mehrmonatigen Prozess hat das Unternehmen Chiron Vaccines für seine
Standorte in Marburg/Lahn und Siena/Italien ein standortübergreifendes
Pflichtenheft erstellt. Zunächst wurden die Prozesse , die im EDMS abgebildet
werden sollten, harmonisiert. Da nur harmonisierte Prozesse in einem
computergestützten System sinnvoll abgebildet werden können. Dieses
Pflichtenheft wurde mit verschiedenen Anbietern diskutiert und deren Vorschläge
zur Umsetzung geprüft. Als wesentliche Entscheidungskriterien für die Auswahl
des EDMS sowie des ausgewählten Softwareunternehmens sind zu nennen:
Vorschlag zur Umsetzung des Pflichtenheftes
Nachweis von eingeführten, funktionierenden elektronischen
Dokumentenmanagementsystemen bei anderen, globalen Unternehmen mit ähnlich
hohem Dokumentenaufkommen und großen Userzahlen
Nutzungsmöglichkeit vorhandener EDV-Strukturen
Sicherstellung eines zeitnahen Supports nach Inbetriebnahme des Systems
Preis- / Leistungsverhältnis
3.2. ESCS
Das Unternehmen Edgar Stein Computer Service (ESCS) hat im Jahre 1999 den
Auftrag erhalten, für Chiron Vaccines gemäß den beschriebenen Anforderungen zu
realisieren. Zu berücksichtigen waren die internationalen Aktivitäten des
Auftraggebers, zwei europäische Firmenstandorte sowie die Notwendigkeit einer
dreisprachigen Lösung.
Der Auftragsvergabe vorausgegangen waren mehrwöchige Besprechungen mit Chiron
Vaccines über die Umsetzung des erstellten Lastenheftes auf dessen Basis
erstellte ESCS ein Pflichtenhefterstellte, das die Umsetzung des Lastenheftes
durch Programmschritte und elektronische Lösungen darstellte.
Die Realisierung der genannten Anforderungen war mit einem Datenbanksystem
der Firma Lotus mit dem Mailsystem Lotus Notes/Domino vorgesehen. Alternativ
sind jedoch auch Systeme auf der Basis von Oracle oder Microsoft SQL Server in
Kombination mit dem Mailsystem Outlook anwendbar. Die Auswahl von
Standard-Datenbanksystemen stellt zum einen sicher, dass das System über Jahre
hinaus vom Hersteller, in diesem Falle also von Lotus/IBM unterstützt und
weiterentwickelt wird, zum anderen ist damit auch gewährleistet, dass der
Support vor Ort durch ein weit verzweigtes Netz von Entwicklern gewährleistet
wird. Dies ist bei pharmaspezifischen Datenbanklösungen nicht immer gegeben.
3.3. Aufbau des EDMS
In einem ersten Projektabschnitt wurde von ESCS auf Basis von Domino.Doc ein
EDMS aufgebaut, das sich für die Erstellung und gesamte Verwaltung von SOPs,
Vorschriften und Spezifikationen eignet, also für sehr große Datenmengen und für
viele User konzipiert wurde. Dabei wurden soweit wie möglich bestehende Abläufe
des Dokumentenmanagements an zwei europäischen Standorten harmonisiert und
einheitlich im EDMS abgebildet. Mit Hilfe eines festgelegten Workflows werden
Dokumente erstellt, bearbeitet, elektronisch freigegeben und geändert. Abb. 1
zeigt den festgelegten Workflow.
Jede Aktivität wird vom System gespeichert. Dieser Audit-Trail kann vom
Anwender nicht beeinflusst werden.
Auf die wesentlichen der implementierten Kernaktivitäten des EDMS wird im
folgenden eingegangen.
Abb. 1: Workflow zur Verwaltung von
Standardarbeitsanweisungen
3.3.1. Versionsverwaltung
Mit der Versionsverwaltung wird sichergestellt, dass alle Änderungen an einem
Dokument nachvollziehbar protokolliert und keine Versionen überschrieben werden.
Die Versionsverwaltung wird automatisch durch das Dokumentenmanagement gepflegt,
d. h. neue Versionen eines Dokumentes werden durch das System generiert. Ihre
Originale bleiben unverändert.
3.3.2. Auschecken von Dokumenten
Damit Dokumente nicht von mehreren Mitarbeitern gleichzeitig geändert werden,
bietet das EDMS Mechanismen, um Dokumente aus dem System auszuchecken; so sind
die Dokumente vor widersprüchlichen Änderungen geschützt. Die Besonderheit im
Vergleich zur papierbasierten Arbeitsweise liegt darin, dass mehrere Nutzer
zeitgleich auf Dokumente zugreifen können. Dabei erhält der erste Benutzer, der
ein Dokument öffnet und auscheckt, die exklusiven Änderungsrechte. Alle weiteren
Mitarbeiter werden beim Zugriff darauf hingewiesen, dass das Dokument sich
bereits in Bearbeitung befindet und nicht geändert werden kann. Sie können das
Dokument aber lesen. Sobald die Änderungen gespeichert werden und das Dokument
wieder eingecheckt wird, ist die aktualisierte Version des Dokumentes verfügbar.
3.3.3. Dokumenten Historie und Indexkarte
Ein wesentlicher Punkt ist die Pflege einer Dokumenten-Historie. Durch die
Speicherung aller Anwender-Aktivitäten kann jederzeit feststellt werden, wer an
einem Dokument welche Änderung oder Erweiterung vorgenommen hat. Dies ermöglicht
eine unvergleichliche Transparenz der gesamten Dokumentation im Unternehmen. In
keinem Fall können Rohdaten von Anwendern verändert werden.
Alle Metadaten zu jedem Dokument sind in seiner Indexkarte zusammengefasst.
Abb. 2 zeigt beispielhaft eine solche Indexkarte.
Bild 2: Indexkarte zur Identifizierung von Dokumenten
3.3.4. Elektronische Unterschrift und Festlegung von
Zugriffsberechtigungen
Das EDMS bietet die Möglichkeit, Dokumente elektronisch zu unterzeichnen. Die
Identifikation des Unterzeichners wird durch die Eingabe der entsprechenden
User-Id. und einem individuellen Passwort sichergestellt. Ferner wird durch das
System dokumentiert, in welcher Funktion und aus welchem Grund die
Unterzeichnung des Dokumentes erfolgt.
Über ein integriertes Front-End hat jeder Benutzer Leserechte auf alle
freigegebenen Dokumente. Benutzer ohne Lotus Notes Client können mit Hilfe eines
(Internet-) Browsers online auf die Dokumente zugreifen.
3.3.5. Verteilung von Dokumenten und automatisches Erzeugen von
PDF-Dateien mit der Option Wasserzeichen
Aus den Word-Dokumenten werden nach elektronischer Unterzeichnung automatisch
PDF-Dokumente erzeugt, in die ein vorgegebenes Wasserzeichen eingebettet ist und
auf die mit verschiedenen Berechtigungen zugegriffen werden kann. Dieses
Wasserzeichen dient als Kopierschutz. Die Dokumente werden gemäß festgelegtem
Verteiler vom System per E-Mail elektronisch verteilt (Abb. 3).
Auch bei einer elektronischen Verteilung der Dokumente hat der Anwender die
Möglichkeit, eine zuvor festgelegte Anzahl von Kopien auszudrucken. Dieses
kontrollierte Drucken wird vom System in einer Protokolldatenbank überwacht
und dokumentiert (Abb. 4). Daraus wird ferner ersichtlich, wie viel Ausdrucke
ein Mitarbeiter machen darf und wie viel er tatsächlich gedruckt hat. Bei
erreichter Anzahl wird das Drucken gesperrt.
Abb. 3: Kontrollierte, mit Printindex versehene Kopie einer
Standardarbeitsanweisung
Abb. 4: Dokumentation des kontrollierten Druckens einer bestimmten
Standardarbeitsanweisung
3.3.6. Multilinguales System
Die Benutzeroberfläche des EDMS ist multilingual ausgelegt. Jeder Nutzer kann
aus den vorgegebenen Sprachen eine auswählen. Derzeit wird das EDMS in
englischen, deutschen und italienischen Versionen angewendet. So lässt sich das
System unabhängig von der Sprache in verschiedenen Ländern einsetzen.
3.3.7. Review von Dokumenten
Einen Monat vor Ablauf der Gültigkeitsdauer des Dokumentes informiert das EDMS
die verantwortliche Abteilung des Unternehmens über den anstehenden
Dokumentenreview. Der Periodic review cycle wird durch das System gestartet.
Das Dokument durchläuft den festgelegten Reviewcycle und wird dabei auf seine
Aktualität hin überprüft. Die Gültigkeit wird nun entweder verlängert, oder es
wird ein Change Control-Verfahren gestartet. Das Dokument durchläuft in diesem
Falle den gesamten Zyklus noch einmal bis zur Freigabe als neue Version. Nicht
mehr benötigte Dokumente werden automatisch archiviert, sind aber jederzeit
einsehbar und lassen sich auch wieder aktivieren.
3.3.8. Online Suche in Dokumenten
Jeder Mitarbeiter hat Online-Zugriff auf alle aktuellen und freigegebenen
Dokumente. Dadurch wird der Papieraufwand erheblich reduziert. Mit Hilfe einer
Volltextsuche können Dokumente mit bestimmten Inhalten schnell gefunden werden.
Dateianhänge werden dabei mit durchsucht. Zeitaufwendiges Blättern in Ordnern
entfällt mit dem EDMS und gewünschte Informationen sind schnell zur Hand. Damit
wird verhindert, dass ein bestimmtes Dokument unter Umständen in verschiedenen
Abteilungen mehrfach erstellt wird, was die tägliche Arbeit erleichtert und Zeit
spart.
3.3.9. Validierung des EDMS
Die Validierung des Systems erfolgte gemäß der Guideline for Industrie 21 CFR
Part 11; Electronic Records; Electronic Signatures; Validation; August 2001. Für
unterschiedliche Systemtests und Anwendungsprüfungen wurden Validierungspläne
zur Design Qualifikation (DQ), Installation Qualifikation (IQ), Operational
Qualifikation (OQ) und Performance Qualifikation (PQ) festgelegt. Die jeweiligen
Validierungsberichte dokumentieren die erhaltenen Ergebnisse. Die gesamte
Validierung nahm etwa sechs Monate in Anspruch.
3.3.10. Vernetzung verschiedener Unternehmensstandorte
An den zwei europäischen Standorten wurden dezentrale Servereinheiten aufgebaut.
In der Regel greifen die Standorte auf die ihnen zugeordneten Server zu. Die
Installation dezentrale Server hat vor allem eine Steigerung der
Systemperformance zur Folge. In Zeiten geringer Zugriffsaktivität, also vor
allem nachts, tauschen beide Server ihre Daten aus; sie replizieren ihre
Information. Dies geschieht über das Intranet des Unternehmens (Abb. 5).
Auf diese Weise können mehrere Standorte global miteinander vernetzt werden,
ohne dass damit zu große Performanceabstriche am jeweiligen Standort in Kauf
genommen werden müssen. Jeder Anwender hat somit die Möglichkeit des
Dokumentenzugriffs von jedem Arbeitsplatz, weltweit und, mittels geeignetem
Browser, plattformunabhängig. Im Abb. 5 werden die Daten von Server Standort A
aus mit allen anderen Servern an beliebigen Standorten abgeglichen. Damit wird
gewährleistet, dass sich auf allen Servern die gleichen Daten befinden.
Abb. 5: Darstellung der Replikation von Dokumenten
zwischen verschiedenen Standorten
3.3.11. Ausbau, Erweiterung und Wartung des EDMS
Das Softwaresystem hat eine offene Struktur, so dass eine Anbindung an fast jede
beliebige Anwendung möglich ist. So können relationale Datenbanken wie z.B. SQL
Server oder Oracle angebunden und z.B. Daten aus SAP oder LIMS ausgelesen
werden. Dies wiederum bedeutet, dass das EDMS mehr als ein elektronisches
Dokumenten-Management-System darstellt. Vielmehr stellt das EDMS ein
elektronisches Dokumenten- und Daten Managementsystem dar. Damit lässt sich das
EDMS im Hinblick auf eSubmission, eBatch Records und eBatch Release erweitern.
Änderungen im System können sehr einfach mit Hilfe von Schablonen realisiert
werden. Bei Änderungen am aktuellen System können die Benutzer jederzeit
weiterarbeiten, ohne in ihrer Arbeit von dem Update-Vorgang beeinträchtigt zu
werden. Um ein Update zu realisieren, muss niemand persönlich vor Ort sein; der
dortige Administrator spielt dieses Update ein. Somit ist gewährleistet, dass
sich Änderungen kostengünstig und ohne Ausfallzeiten des Systems durchführen
lassen.
4. Technische Angaben zu Domino.doc
Bei Domino.Doc handelt es sich um ein Dokumenten-Managementsystem, das auf
Lotus Notes/Domino basiert. Das Mail- und Datenbanksystem Lotus Notes/Domino
bietet folgende Vorteile:
Verteilte Datenbanken (Replikation an andere Standorte)
Workflow (automatische Benachrichtigung der Mitarbeiter)
Allgemeine E-Mail-Verwaltung
Hohe Datensicherheit, Verfügbarkeit und Zugriffssicherheit
Alle Datenbankabfragen können zusätzlich über einen (Internet-)Browser
geschehen
Problemlose Anbindung an Drittsysteme (z.B. Oracle, Exchange, SQL, SAP,
LIMS)
Individuelle Anpassungen und leichte Updatefähigkeit bestehender
Datenbanken und Applikationen
In der Standardversion verfügt Domino.Doc bereits über
Archivierungsfunktionen, definierbare Workflows, Versionierung von Dokumenten,
Verfolgung von Ablauf und Änderungen der Dokumente. Auf Domino.Doc kann über
einen Lotus Notes Client, Internetbrowser, Desktop Enabler (Schnittstelle von
Lotus) und ODMA-fähige (Open Document Management API (Application Programm
Interface)) Standardapplikationen (z.B. Microsoft Word) zugegriffen werden. Der
größte Vorteil von Domino.Doc liegt in der individuellen Anpassungsfähigkeit des
Standardsystems, womit sich unternehmensspezifische Abläufe und Bedürfnisse mit
Domino.Doc abbilden lassen.
Anmerkung: Im September 2002 führte die FDA bei der Chiron Behring
GmbH eine GMP-Inspektion durch. Das in dem vorstehenden Artikel beschriebene
EDMS bildete die Basis der Prozessdokumentation. Die FDA sah keine Veranlassung,
die GMP-Compliance des EDMS in Frage zu stellen.
Korrespondenzadresse:
Jürgen Höfer, ESCS Das Systemhaus GmbH, Hauptstraße 207,
69517 Gorxheimertal, Germany,
Tel.: +49-6201-2942-0; FAX: +49-6201-2942-50
www.escs.de; E-Mail: vertrieb@escs.de